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Die als historisches Monument gelistete Archäologiestätte von Plassac ist Eigentum des Conseil Général de la Gironde und birgt die Überreste von drei gallorömischen Villen, die nacheinander zwischen dem 1. und dem späten 4. bis frühen 5. Jahrhundert nach Christus erbaut wurden.

Die Überreste der Villen

Die Architektur der beiden ersten Villen harmoniert mit der Mündungslandschaft. Die letzte Villa umfasste einen kleinen Thermalkomplex und mit polychromen Mosaiken geschmückte Apsissäle. Die heute ausgestellten Überreste sind sehr gut erhalten. So kann man sehr gut den Verlauf der Mauern erkennen ebenso wie die verschiedenen – ausgesprochen perfektionierten – Bodensysteme, wie beispielsweise die Heizung.
Absolut sehenswert: das riesige Mosaik im Hauptraum.

Das Museum von Plassac

Das Vereinsmuseum präsentiert die archäologischen Funde (Architekturelemente, Dekore, Werkzeuge, Münzen, Keramiken usw.). Ebenfalls zu sehen ist eine virtuelle 3D-Nachbildung der Villa aus dem 2. Jahrhundert.
Das Museum der gallorömischen Villen zeigt die bei den Ausgrabungen gefundenen Objekte sowie sehr schöne Wandmalereien aus der Antike. Darüber hinaus erklärt es die Entwicklung der drei Bauten und das tägliche Leben ihrer Bewohner.

Öffnungszeiten:

Von April bis September von 10.30 bis 12.30 Uhr und von 14.30 bis 17.30 Uhr.

Von Mai bis August von 10.30 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 18.30 Uhr.

Ort

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